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2011

festspiele Mecklenburg-VorpommernFreitag, 29.07.2011, 19:30,
Zarrentin, Kloster

Künstler:
Ensemble Oxalys
Nikolay Borchev (Bariton, Publikumspreisträger 2005)

Programm:
Der kleine Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Mit freundlicher Unterstützung der HanseMerkur Versicherungsgruppe
Führung im Anschluss an das Konzert
 

G. Mahler: „Lieder eines fahrenden Gesellen“ für Bariton und Orchester (Arr. Arnold Schönberg)
M. Reger: Eine romantische Suite op. 125 (Arr. Arnold Schönberg / Rudolf Kolisch)
A. Zemlinsky: Aus Sechs Gesänge für Singstimme und Klavier op. 13 nach Texten von Maurice Maeterlinck: „Und kehrt er einst heim“, „Die Mädchen mit den verbundenen Augen” (Arr. Erwin Stein), Zwei Sätze für Streichquintett d-Moll

Preis: € 35,-/25,- zzgl. VVK-/AK-Gebühr 

Unglückliche Liebe gilt seit jeher als eine der besten, wenn auch nicht gerade angenehmsten Inspirationsquellen für die Künste.
Ein Blick in die Kunstgeschichte genügt: Ohne Lotte für Goethe kein Werther, ohne George Sand für Chopin keine Kompositionen, ohne die mittlerweile vergessene Sängerin Johanna Richter für Gustav Mahler keine „Lieder eines fahrenden Gesellen“.
Zurückgewiesen von der Angebeteten vertonte der 24-jährige Komponist vier Gedichte, die er vorher für Johanna geschrieben hatte. Doch die junge Dame hatte kein Erbarmen: Erneut wies sie Mahler zurück. Das Ende der Geschichte? Die Sängerin ist lang vergessen, doch das Werk lebt in seiner Genialität und Eindringlichkeit bis heute weiter.

Gemeinsam aufgeführt mit dem belgischen Ensemble Oxalys stellt Ihnen unser Preisträger Nikolay Borchev die Höhen und Tiefen des Seelenlebens eines Gustav Mahler gesanglich vor – umrahmt von Werken seiner Zeitgenossen Max Reger und Alexander Zemlinsky.

Werden Sie Zeuge wie unglückliche Liebe musikalische Emotion wird!

festspiele Mecklenburg-VorpommernSonntag, 10.07.2011, 16:00,
Segrahn, Viehhaus

Künstler:
Musicbanda Franui
Sven-Eric Bechtolf (Rezitation) 


Programm:
Mahlerlieder: Gustav Mahler volkstümlich


Preis: € 30,-/20,- zzgl. VVK-/AK-Gebühr 

Wissen Sie, wie und wo Gustav Mahler komponiert hat?
Zuletzt schrieb der große Wiener Meister abgeschieden von der Außenwelt allein in einer kleinen Hütte, genauer gesagt in seinem Komponierhäuschen in der Nähe des im östlichen Tirol gelegenen Dörfchens Innervillgraten.

Wie gut passt es da, dass die Mitglieder der Musicbanda Franui größtenteils in Osttirol aufgewachsen sind – ums Eck sozusagen – und so vielleicht auch die Stimmung und Umgebung kennen, in der sich Mahler seinerzeit befunden hat.
Anlässlich seines 150. Geburtstags haben sich die Musiker mit ihrer eigenwilligen, sofort wiedererkennbaren Klangbatterie des Beisls aus Bläsern, Streich- und Saiteninstrumenten sein Liedwerk angeeignet und sind dabei nicht Interpreten, sondern Erzähler von Musik. Der Zuhörer erfährt, woraus diese Musik entstanden ist – und was danach kam. Eine ma(h)lerische Reiseroute nach Osttirol mit vielen Überraschungen.

festspiele Mecklenburg-VorpommernSonntag, 19.06.2011, 16:00,
Zarrentin, Kloster

Künstler:
Dmitri Maslennikov (Violoncello)

Auf Empfehlung von Christoph Eschenbach

Programm:
Ein Nachmittag mit Schubert, Prokofjew und Brahms

Mit freundlicher Unterstützung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord m

F. Schubert: Sonate a-Moll für Violoncello und Klavier D 821 "Arpeggione"
S. Prokofjew: Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier op. 119
J. Brahms: Sonate e-Moll für Violoncello und Klavier op. 38

Preis: € 35,-/25,- zzgl. VVK-/AK-Gebühr 

Unter dem harmonisch geschwungenen Kreuzgewölbe im Kloster Zarrentin erleben Sie heute etwas Außergewöhnliches: Nicht nur wird Cellist Dmitri Maslennikov, bekannt für seine frappante technische Brillanz, sein Instrument zum Klingen bringen.

Mitgebracht hat der Virtuose, der auf Einladung von Maestro und Festspielfreund Christoph Eschenbach anreist, auch Höhepunkte der Cello-Literatur von Prokofiew bis Brahms und eine musikalische Kuriosität: die Sonate a-Moll für Arpeggione und Klavier D 821 aus dem Nachlass Schuberts. Heute wird der Part des Arpeggione oft von einem Cello gespielt. Wäre aber dieses Werk nicht überliefert, so wäre auch dieses sonderbare Instrument – halb Gitarre, halb Cello – heute wohl vollends in Vergessenheit geraten.

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